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Kreative Licht-Visionen

Der Artemide-Studentenwettbewerb „Vision of Light“ brachte kreative Ideen und spannende Projekte zutage. Die Siegerinstallation sowie alle Einreichungen des Wettbewerbs zur Gestaltung der beiden Schaufenster des Artemide-Monobrandstores in Wien sind aktuell und noch bis 40. April im Schauraum in Wien zu sehen.

 

Der Wettbewerb „Vision of Light“ begeisterte alle. Manfred Peckal (Vertriebsleiter Artemide Österreich) mit Paris Tsitsos (2.Platz), Gewinnerin Johanna Riedl und Emanuel Gollob (3.Platz) sowie Steffen Salinger (GF Artemide Österreich und Zentraleuropa) (v.l.). Foto: Artemide / Fotograf Stefan Fürtbauer

Der Wettbewerb „Vision of Light“ begeisterte alle. Manfred Peckal (Vertriebsleiter Artemide Österreich) mit Paris Tsitsos (2.Platz), Gewinnerin Johanna Riedl und Emanuel Gollob (3.Platz) sowie Steffen Salinger (GF Artemide Österreich und Zentraleuropa) (v.l.).

Artemide sorgte erneut mit einer spannenden Designchallenge für kreative Furore: In Kooperation mit der Abteilung Industrial Design 1 von Univ.Prof. Paolo Piva, Universität für Angewandte Kunst Wien hatte der innovative Leuchtenhersteller den Studentenwettbewerb „Vision of Light“ zur Gestaltung der beiden Schaufenster des Mono- brandstores in Wien ausgeschrieben und damit junge Kreative dazu aufgerufen, die beiden Schaufenster als inszenierte Wirklichkeit ge- mäß der Artemide-Philosophie „Responsible Light“ neu zu gestalten. Es freue Artemide „besonders, dass die Studentinnen sich mit unserer Unternehmensphilosophie des „Resonsible Light“ auseinandergesetzt und völlig neue Zugänge zum Thema Licht und seiner Wechselwirkung auf Mensch und Umwelt erarbeitet haben“, so Steffen Salinger, Ge- schäftsführer Artemide Österreich und Zentraleuropa, bei der gut be- suchten Vernissage im Schauraum von Artemide Wien am 29. Jänner, bei der das Siegerprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

 

„Doppelte“ Gewinnerin

Die Gewinnerin Johanna Riedl vor dem Gewinnerprojekt „Schattenspiel“. Foto: Artemide / Fotograf Stefan Fürtbauer

Die Gewinnerin Johanna Riedl vor dem Gewinner-projekt „Schattenspiel“.

Die Jury voll und ganz überzeugt hat Johanna Riedel – und das doppelt: Sie be- geisterte gleich mit beiden eingereichten Projekten, dem Video „Kreislauf“ und der Installation „Schattenspiel“, die nun realisiert wurden. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung“, so Riedl“. Meine Idee war, durch die Bewegung eine dreidimensionale Schaufensterwelt zu schaffen, die Passanten neugierig macht und sie zum Eintreten bewegt, um mehr über die Installation und den Schauraum dahinter zu erfahren.“ Genau diese Idee, mittels Bewegung im Schaufenster Auf- merksamkeit zu erregen, war einer der Aspekte, mit denen Johanna Riedl bei der Jury punktete. Doch nicht nur damit. Vielmehr wurde im Rahmen der Jurierung auch ihre spannende Auseinander-Setzung mit der Leuchte „Copernico“ hervor- hob, die Riedl aus dem von Artemide zur Verfügung gestellten Leuchten-Trio mit der LEDTischleuchte Demetra von Naoto Fukasawa, der energieeffizienten LED Net von Michele de Lucchi und Alberto Nason sowie der von Carlotta de Bevilacqua designten „Copernico“ gewählt hatte.

 

„Kreislauf“ und „Schattenspiel“

„Schattenspiel“ lockt von außen in den Showroom. Foto: Artemide / Fotograf Stefan Fürtbauer

„Schattenspiel“ lockt von außen in den Showroom.

Bei ihrem Entwurf defragmentiert die Jungdesignerin die „Copernico“-Leuchte, um dann in weiterer Folge etwas gänzlich Neues, Poetisches an der Grenze zwischen Installation, Kunst und Sensorik zu schaffen. Im Video „Kreislauf“ ist dies die Projektion einer Hand, die mit den 9 Ringen der Leuchte Copernico spielt und sie in zahllosen Variationen neu anordnet. Die Hand steht dabei symbolisch für den Menschen, der in das Universum (Copernico) eingreift. Ebenso faszinierend zeigt sich Riedls Ansatz auch bei der Installation „Schattenspiel“, bei der eine neue, bewegte „Copernico“-Leuchte durch die Drehung der einzelnen Copernico-Ringe mit einem nach detaillierter Choreographie programmierten Motor entsteht und als Schatten im Schaufenster erscheint.

 

Im Rampen-Licht

Das Video „Kreislauf“ von Johanna Riedl. Foto: Artemide / Fotograf Stefan Fürtbauer

Das Video „Kreislauf“ von Johanna Riedl. Alle Fotos: Artemide / Fotograf Stefan Fürtbauer

Die Jury begeistern konnten aber auch Paris Tsitsos, der mit seinem Projekt „Emotion Senses Light“ den 2. Platz belegte, und Emanuel Gollob mit „Living Light“, der ebenfalls auf dem Siegertreppchen landete. Erhielten die Gewinner Sachpreise, holt Artemide aber auch die anderen Teilnehmer – Alexander Hartlieb, Nessa Heschmat, Aneliya Ivanova, Katharin Mohn, Kristof Retezar, Philomena Strack, David Tavčar und Laura Wolfsteiner – sowie deren Projekte vor den Vorhang. Betreut wurden sie während gesamten Wettbewerbes von den Lehrenden der Abteilung ID 1, Designerin Barbara Ambrosz und Künstlerin Elisabeth Wildling, die besonderen Wert auf die individuelle Entwurfstätigkeit und den künstlerischen Ausdruck legten – auch ein Grund für die Vielfalt der Projekte.

„Wir sind glücklich über die unglaublich hohe, kreative Dichte und die große Bandbreite, die die Einreichungen zeigen. Die Wettbewerbsergebnisse und auch die Tatsache, dass beim internationalen Architekturstudenten-Wettbewerb Lighthouse von Artemide 2013 der 1. und 2. Platz von Österreicherinnen belegt wurden, zeigt, wie viel kreatives Potential es hier gibt. Wir laden alle Interessierten ein, sich davon im Schauraum persönlich zu überzeugen“, so Manfred Peckal, Vertriebsleiter Österreich. Möglich ist das noch bis 30. April 2014, im Artemide Schauraum Gonzagagasse 1 / Morzinplatz, 1010 Wien.

 

ww.artemide.at

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