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Ein Jubilar mit Pepp

Happy Birthday, Bretz! Das für seine peppigen, frechen, coolen Polstermöbel bekannte Label feiert sein 120-jähriges Firmenjubiläum.

 

Bretz feiert sein 120-jähriges Jubiläum, die Bretz-family freut sich. © Bretz

Bretz feiert sein 120-jähriges Jubiläum, die Bretz-family freut sich. © Bretz

Bei Bretz knallen am 1. November die Sektkorken. Denn dann feiert der international renommierte Polstermöbelspezialist nicht „nur“ ein Jubiläum, sondern seinen sage und schreibe 120. Geburtstag. Von der kleinen Fabrik hat sich das Label zum global player gemausert, das auf eine überaus spannende Geschichte zurück- und einer erfolgreichen Zukunft entgegen blickt. Anlässlich des runden Jubiläums öffnete Norbert Bretz nun das Firmen-Geschichtsbuch, das er und sein Bruder Hartmut Kapitel für Kapitel und mit zeitgemäßen Kreationen weiterschreiben.

 

Startschuss

Von Johann Bretz gegründet, führen die „Bretz-Brothers“ Norbert und Hartmut das Unternehmen heute – und in die Zukunft. © Bretz

Heute führen Norbert und Hartmut Bretz das Unternehmen – und in die Zukunft. © Bretz

Polstertradition aus deutscher Manufaktur ist es dabei, auf die Bretz schon seit 1895 setzt – beste Handwerksqualität und jedes Sofa, jeder Sessel, jedes Kissen ein Unikat. Hat sich daran bis heute nichts geändert, begann die Erfolgsgeschichte vor nunmehr 120, als Johann Bretz seine Drahtmatratzenfabrik gründete, seine ersten Polstermöbel auf der Möbelmesse in Köln vorstellte und zu avantgardistischem Design entwickelte. Dazu inspiriert hatten Bretz seine Wanderjahre, die dem Designmöbelhersteller in spe, der auf Initiative seiner Mutter eine Klempnerlehre startete, die Entwicklung von Handwerksbetrieben zu Textilunternehmen aufzeigten.

Die Polstermöbel werden heute wie anno dazumal in im rhein-hessischen Gensingen gefertigt. © Bretz

Die Polstermöbel werden seit jeher im rhein-hessischen Gensingen gefertigt. © Bretz

Offensichtlich beeindruckt, entschloss er sich, sich auf die Produktion von Polster und Matratzen zu konzentrieren – und legte damit den Startstein für das bekannte Unternehmen, das seinen Wurzeln stets treu geblieben ist und auch heute wie anno dazumal im rhein-hessischen Gensingen einzigartige Möbelstücke fernab aller Massenware produziert.

 

Spannende Entwicklung

Schnell entwuchs das junge Unternehmen den Kinderschuhen, Johann Bretz‘ Sohn Alexander erweiterte das anfängliche Angebot um Polstermöbel und verfolgte es enthusiastisch.

Bestens verarbeitet, verzaubern die Polstermöbelkreationen mit Look, Qualität und Komfort. © Bretz

Bestens verarbeitet, punkten die Bretz-Kreationen mit Look, Qualität und Komfort. © Bretz

Das Unternehmen wuchs bis zum Beginn des 2. Weltkriegs bis auf 100 Mitarbeiter. Zerstörten dann gleich acht Luftangriffe das Areal restlos, startete danach Alexander Bretz neu durch, baute mit viel Kraft und der Unterstützung seiner Kinder Karl-Fritz, Hanns-Heinrich und Martha die Firma wieder auf und verhalf ihr zu neuem Glanz. Die Polstermöbelwerke entwickelten sich zum größten Arbeitgeber der Region und beschäftigten in ihrer Blütezeit 1.800 Menschen. Schlitterte Bretz aufgrund der Wirtschaftskrise 1986 in den Konkurs, baute Karl-Fritz allem zum Trotz, aber mit Hartnäckigkeit, Sofas im Blut und fünf ehemaligen Mitarbeitern das Unternehmen 1987 wieder auf – mit Erfolg.

 

Tradition und Innovation verschmelzen bei Bretz. Jedes Stück ist ein Unikat. © Bretz

Tradition und Innovation verschmelzen bei Bretz. Jedes Stück ist ein Unikat. © Bretz

Heute

führen Hartmut und Norbert Bretz das Label – und in die Zukunft. Ihren Eintritt in das Familienunternehmen markiert dabei ein amüsantes Schmankerl aus den Firmen-Familien-Memoiren, denn dem väterlichen Wunsch, im Familienunternehmen aktiv zu werden, kamen die beiden Brüder, die beide BWL studiert hatten, 1991 nur unter der Bedingungen nach, dass Karl-Fritz mit dem Rauchen aufhört.

 

Frisch, frech, flippig

Ist der Rest Geschichte, sorgten die „Bretz-Brothers“ von Anfang an für frischen Wind. So stellten Hartmut und Norbert bei ihren Verkaufsreisen durch Deutschland fest, dass sie gar nicht hinter den von ihrem Vater erdachten Sofas stehen und entwickelten kurzerhand eine eigene Linie.

Frech und peppig, spiegeln die Polstermöbel das pralle Leben wider – wie das ausgezeichnete Sofa OHLINDA. © Bretz

Frech und peppig, spiegeln die Polstermöbel das pralle Leben wider – wie das ausgezeichnete Sofa OHLINDA. © Bretz

Schrill, frech, anders, unkonventionell waren die frischen Sofakreationen aus ihrer Feder, die Mitte der 90er den ersehnten Erfolg feierten. Ebenso wie die Sofas war auch die Werbung, insbesondere die Werbekampagne: Bretz stach mit einer neuen, bunten Bildsprache heraus, die genauso die Norm durchbrach wie ihre Sofas.

 

Charakterstark & cool

Dies tun die Polstermöbel von Bretz auch heute noch. Mit lässigem Design und coolen Farben spiegeln sie das pralle Leben wider, punkten mit Kreativität und modernem Pepp, laden zum Träumen ein, sind ein eyecatcher und mehr als ein Platz zum Sitzen oder Schlafen, sondern kleine Oasen der Eigenwilligkeit. Sie inspirieren und polarisieren, im Kern sind sie aber durch und durch traditionell: Das 120 Jahre alte handwerkliche Geschick ist in gewohnt hohen Qualität und dem Komfort spürbar, für die Bretz seit jeher bekannt ist.

 

To be continued

Mit diesem besonderen Mix von Tradition und Innovation, die sich auch in den neuesten Highlights zeigt, punktet das Label. Der kreative Geist ist auch zum runden Jubiläum ungebrochen – und die zwölf Jahrzehnte lange Bretz-Geschichte wird weitergeschrieben. Man darf also gespannt sein, womit Bretz in (naher) Zukunft auftrumpfen wird – und in den nächsten 120 Jahren.

 

www.bretz.com

 

120 Jahre Bretz – Ein kleiner Einblick:

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