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Prämiertes junges Design in Mailand

Mit innovativen Produkt- und Projektideen zeigen die „ein&zwanzig“-Winner in Mailand auf. Und die Auszeichnung „Best of Best“ geht an…

 

Jung und kreativ sind die Designstars von morgen, die schon heute in Mailand im Rampenlicht stehen. Die Gewinner des international ausgeschriebenen Newcomer-Wettbewerbs „ein&zwanzig“ zeigen dort dieser Tage bei einer Präsentation ihre innovativen Produkt- und Projektideen, für die sie mit dem begehrten Award erst kürzlich anlässlich der Milan Design Week 2018 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Zona Tortona gekürt wurden. Höhepunkt der Veranstaltung war freilich die Verleihung des Titels „Best of Best“, dessen Geheimnis bis zuletzt gut gehütet wurde. Dann endlich lösten sich Spannung und Vorfreude auf: Die Berlinerin Sofia Souidi erhielt das Label „Best of Best“ für das Design ihrer Leuchte „Gradient“.

 

Ausgezeichnet: Die Gewinner des Newcomer-Wettbewerbs „ein&zwanzig“ sind gekürt, den Titel „Best of Best“ erhielt Sofia Souidi für das Design ihrer Leuchte „Gradient“. © Sofia Souidi

 

Natürliches (Sonnen)Licht für „indoor“

Inspiration für die Einreichung der jungen Designerin, die erst kürzlich am Royal College of Art in London ihr Master-Studium in Design Products abgeschlossen hat und nun in Berlin lebt, war das natürliche Sonnenlicht, das seine Farbe und Intensität je nach Uhrzeit, Wetter und Umgebung wechselt. Diese Vielfalt imitiert Souidis Leuchte „Gradient“: Sie wechselt ihre Lichtfarbe von Zeit zu Zeit und der Lichtpegel wandert wie Sonnenlicht, das in den Raum fällt. Damit möchte Souidi eine Brücke zwischen Außenwelt und Innenräumen schlagen und die Frage aufgreifen, wie die Menschen im Zeitalter wachsender Megacities eine Verbindung zur Natur aufbauen können.

 

Inspiriert vom natürlichen Sonnenlicht imitiert Souidis Leuchte „Gradient“ dessen Vielfalt. © Sofia Souidi

 

Begehrt und im Rampenlicht

So faszinierend wie die Kreationen von Souidi, so eindrucksvoll waren auch die weiteren Einreichungen zum diesjährigen „ein&zwanzig“-Award, dessen hoher internationaler Stellenwert sich insbesondere an der großen Resonanz zeigt: 736 Arbeiten aus 60 Ländern aus den Bereichen Interior Design und Lifestyle wurden eingereicht – und damit 30 Prozent mehr als im Vorjahr.

 

„Besonders fasziniert haben uns in diesem Jahr Projekte, die aus traditionellen Techniken ein vollkommen neues Konzept entwickelt haben.“

 

Die 21 Preisträger wurden von einer hochkarätigen, internationalen Jury aus Design und Wirtschaft ausgewählt, darunter herausragende Gestalter wie Konstantin Grcic, Stefano Giovannoni, Philipp Mainzer und Stephen Burks.
„Besonders fasziniert haben uns in diesem Jahr Projekte, die aus traditionellen Techniken ein vollkommen neues Konzept entwickelt haben,“ so Andrej Kupetz, Juryvorsitzender und Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung, jener renommierten Institution, die mit dem Newcomer-Wettbewerb und der von Nina Bruun gestalteten Ausstellung von 17. bis 22. April in der Via Tortona 31 in Mailand den jungen Designtalenten eine große, internationale Bühne bietet.

 

www.ein-und-zwanzig.de

www.german-design-council.de

 


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