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Geniale Imperfektion

Mit Kreativität und Mut zum Makel macht Thomas Rösler von sich reden. Nicht perfekt, sondern Unikate sind die Fliesen des Labels KARAK.

 

Kreatives Trio: Sebastian Rauch, Initiatorin Martha Rauch-Debevec und Thomas Rösler sind KARAK. © Vincent Ribbers

Kreatives Trio: Sebastian Rauch, Initiatorin Martha Rauch-Debevec und Thomas Rösler sind KARAK. © Vincent Ribbers

Perfekt imperfekt – kaum eine Bezeichnung trifft bei den Fliesen von KARAK besser zu. Imperfektion hat Thomas Rösler, einer der ersten Absolventen des Bachelorstudiengangs Design, Handwerk & materielle Kultur der New Design University St. Pölten, zu seiner Visitenkarte gemacht – und zu seinem Erfolgsweg. Schon während seiner Studienzeit fiel der 30-jährige Vorarlberger regelmäßig mit Semester- und Projektarbeiten auf, seine Lampenkreation wurden 2015 sogar für die österreichische Designausstellung auf der Möbelmesse in Mailand ausgewählt und begeisterten dort erstmals internationales Publikum.

 

Junges Label

Die mit der Raku-Methode hergestellten Keramikfliesen aus Vorarlberg sind Unikate und sorgen für einzigartiges Flair. © Beat Bühler

Die mit der Raku-Methode hergestellten Keramikfliesen aus Vorarlberg sind Unikate und sorgen für einzigartiges Flair. © Beat Bühler

In seinem letzten Studienjahr entschloss sich der kreative Kopf, der vor seinem Studium an der NDU in St. Pölten eine Lehre als Werkzeugmacher abschloss und über 10 Jahre als Werkzeugmacher und Produktentwickler bei Hilti AG sein handwerkliches Geschick bewies, gemeinsam mit Jugendfreund, Grafikdesigner und ebenfalls NDU-Absolvent Sebastian Rauch mit der Fliesenmanufaktur KARAK selbstständig zu machen. Der nächste Meilenstein.

 

„Wir lieben das Spannungsfeld zwischen der Perfektion und dem ‚Fehler‘.“ – Thomas Rösler

 

 

Und der erste der Geschichte dieses noch jungen Unternehmens, die auf die Mutter von Rauch, Martha Rauch-Debevec, ihres Zeichens Keramikkünstlerin, zurückgeht.

Jede ein authentisches Einzelstück, entfalten die Fliesen einen besonderen Charme – auch, aber nicht nur in Privathäusern. © Beat Bühler

Jede ein Einzelstück, entfalten die Fliesen einen besonderen Charme – auch, aber nicht nur in Privathäusern. © Beat Bühler

Die Keramikkünstlerin stellte für das eigene Familienhaus erstmals Fliesen mit der Raku-Methode herstellte. Das Lehmhaus war in diversen Architekturmagazinen präsent, die Badezimmerfliesen stießen sofort auf große Begeisterung und die Nachfrage nach handgefertigten, einzigartigen Innenraumfliesen stieg.

 

Besonderes Herstellungsverfahren

Die Spezialität der Fliesen liegt dabei in dem besonderen Raku-Brennverfahren. Die komplexe Brenntechnik stammt ursprünglich aus Japan und wurde für Teegeschirr und Rundkeramik angewendet.
Alles andere als Massenware, wird jedes einzelne Stück bis zur Fertigstellung 36 Mal in die Hand genommen
Es ist diese Vielzahl von Arbeitsschritten und unvorhersehbarer Einflüsse im Prozess, die jede einzelne Fliese aus und zu einem Unikat machen.

 

„Diese Ehrlichkeit zur Sache und zum Handwerk, ist, was uns am meisten auszeichnet.“ – Thomas Rösler

 

Speziell und spezieller: Für den Schweizer Konzertraum entwickelte KARAK extra Fliesen für die besonderen akustischen Anforderungen. © Beat Bühler

Speziell und spezieller: Für den Schweizer Konzertraum entwickelte KARAK extra Fliesen für die besonderen akustischen Anforderungen. © Beat Bühler

Und noch mehr: Der Mut zum Makel. Rösler und Rauch lassen einfach mehr Raum für Fehler. „Wir lieben das Spannungsfeld zwischen der Perfektion und dem ‚Fehler‘. Dabei inszenieren wir diese Makel nicht absichtlich, denn Authentizität lässt sich nicht künstlich herstellen. Unsere Produkte spiegeln auch unseren Unternehmergeist wieder: Wir sind vielleicht nicht die besten Geschäftsmänner, aber wir sind authentisch und verschieden. Diese Ehrlichkeit zur Sache und zum Handwerk, ist, was uns am meisten auszeichnet“, so Thomas Rösler.

 

International beliebt

Dies haben auch schon viele für sich entdeckt, die Referenzen bestätigen den kreativen Kopf darin. So wurden neben zahlreichen Privathäusern auch zum Beispiel das Café Salon in Zürich, der Spa des Bad Schinznach oder der Konzertraum in Aarau mit speziell für den Zweck und Ort kreierten Keramikfliesen ausgestattet. Auch aus Paris, Moskau oder Neuseeland bekamen die Designer Aufträge und wenn Rösler nicht gerade in Vorarlberg am Brennofen steht, findet man ihn in Wien, wo er nebenbei noch an eigenen Produktdesigns feilt – im wahrsten Sinne des Wortes.

 

karak.at

 


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