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Mit „grünem“ Style

Grün und gut – beides sind die Labels und deren Innovationen, die die Tendence im Ethical Style Guide versammelt. Und dort live zu erleben.

 

Die Tendence ruft – mit Innovationen und dem „Ethical Style Guide“. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera

Es werde grün heißt es bei der kommenden Tendence, die von 27. bis 30. August ihre Türen öffnet. Denn neben Innovationen internationaler Hersteller, gebündelt unter einem Dach, hat sich das internationale Konsumgüterevent in Frankfurt am Main auch der Nachhaltigkeit verschrieben und setzt mit einem neuen Highlight Akzente, das besondere Labels ins Rampenlicht rückt.
Sie produzieren umweltschonend, legen Wert auf faire und soziale Bedingungen oder setzen auf Re- oder Upcycling: Insgesamt wurden 42 Aussteller aus elf Ländern für den Ethical Style Guide der Tendence ausgewählt.
„Damit bieten wir Einkäufern in diesem höchst komplexen Angebotssegment Orientierung und Transparenz“, so Philipp Ferger, Group Show Director der Tendence. Der Guide listet gezielt nachhaltige oder ethisch hergestellte Produkte und wird künftig Teil des Katalogs der Messe sein.

42 Aussteller wurden zur Tendence 2016 für den Ethical Style Guide ausgewählt, u.a. Daff. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jean-Luc Valentin

42 Aussteller wurden zur Tendence 2016 für den Ethical Style Guide ausgewählt, u.a. Daff. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jean-Luc Valentin

„Nach der erfolgreichen Einführung des Ethical Style Guides zur Ambiente 2016 ist es uns ein Anliegen, dieses wichtige Thema auch für die Tendence voranzutreiben. Denn die sogenannten ‚grünen Produkte‘ unter den Konsumgütern zählen zu den wachsenden Marktsegmenten, die wir bewusst fördern möchten “, so Ferger weiter.

 

Nachhaltigkeit hoch 6

Anhand von sechs Kategorien wie ‚Eco-Friendly Material‘, ‚Eco-Optimised Production‘, ‚Fair & Social Production‘, ‚Re-/Upcycling Design‘‚ ‚Handmade Manufacturing‘ und ‚Sustainable Innovation‘ informiert der Ethical Style Guide über die unterschiedlichen Aspekte von Nachhaltigkeit bei den Tendence-Ausstellern, die heuer den Ehtical Style Guide (mit) schreiben.

 

Handverlesen

Unter die Lupe genommen wurden sie vorab von einer Jury aus unabhängigen Fachleuten.

Die „green labels“ wie David Fussenegger werden ins Rampenlicht gerückt. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jean-Luc Valentin

„green labels“ wie David Fussenegger werden ins Rampenlicht gerückt. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jean-Luc Valentin

Zu dieser gehörten unter anderem Rudi Dalvai von der World Trade Organization, Kees Bronk vom CBI (Centre for the Promotion of Imports from Developing Countries), Lutz Dietzold vom Rat für Formgebung und Ralf Müller vom TÜV Rheinland. Auch Gerhard Friesacher von der Changemaker AG, Sabine Meyer von Side by Side sowie der Experte für textile Nachhaltigkeitskriterien Max Gilgenmann oder Mimi Sewalski vom Onlineshop avocadostore.de bereicherten die Expertenriege.

 

„Ein ‚grünes‘ Statement“

„Viele Unternehmen sind im Bereich Nachhaltigkeit und fairer Produktion bereits aktiv. Der Ethical Style Guide ermöglicht es ihnen, diesen Mehrwert zu zeigen und auch für Einkäufer sichtbar zu machen. Die bei der diesjährigen Tendence ausgewählten Unternehmen beeindrucken durch eine Vielfalt nachhaltiger und sozialer Maßnahmen und inspirieren damit sicherlich auch andere Unternehmen, in Zukunft einen Schritt in diese Richtung zu gehen“, so Sewalski.
Kees Bronk vom CBI sieht das Ganze ebenfalls positiv: „Der Ethical Style Guide hilft meiner Meinung nach dabei, die Diskussion über Nachhaltigkeit bei Industrie und Handel zu einem normalen Bestandteil der geschäftlichen Verhandlungen ebenso wie der Marketing Kommunikation zu machen.“

Eine Fülle an Neuheiten wartet, die Ethical Style-Aussteller sind zusätzlich mit einem grünen Label gekennzeichnet. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jean-Luc Valentin

Eine Fülle an Neuheiten wartet, die Ethical Style-Aussteller sind zusätzlich mit einem grünen Label gekennzeichnet. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jean-Luc Valentin

Konkret befragt zu den Herstellern, die im Guide gelistet sind, sagt Bronk: „Jedes der Unternehmen im Ethical Style Guide macht ein ‚grünes‘ Statement, jedes auf seine eigene Art. Auf diese Weise zeigen die Hersteller, dass sie Teil dieser neuen ‚grünen‘ Bewegung der Home Decoration und Home Textiles Industrie sind. Denn ‚Grün‘ ist der neue Mehrwert – und die Unternehmen im Ethical Style Guide sind die Pioniere dieser Bewegung.“

 

Grüne Labels

Doch welche sind nun diese „green labels“? Aussteller wie Capventure, David Fussenegger, Gerlinde Hofer, IHR Ideal Home Range, Koziol oder Pad Home Design und Tudi Billo Papers wurden von der Jury zum Beispiel für die Kategorie ‚Eco-Friendly Material‘ ausgewählt. Für eine ‚Eco-Optimised Production‘ sind Unternehmen wie Holzpost, Olbrish, Wax Industri Nusantara oder Werkhaus gelistet. Re-/Upcycling Design gehört zum kreativen Profil von Firmen wie Daff, Handed by, House of Emotions, Ninelives oder Paprcuts.

 

Ausgezeichnet

So klar die Kriterien, gilt allerdings generell: Viele der Hersteller sind in mehr als nur einer der sechs Kategorien zu finden. Apropos: Zum besseren Auffinden vor Ort sind die Stände der Ethical Style-Aussteller zusätzlich mit einem grünen Label gekennzeichnet und auch in der Ausstellersuche auf der Website der Tendence sind sie separat gelistet.

 

www.tendence.messefrankfurt.com

 


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